News

Buchvorstellung im G.U.C.-Magazin

24.12.2010: Roland Ludwig war so freundlich, unser Buch im G.U.C.-Magazin vorzustellen. Seine ausführliche Rezension können Sie hier lesen!

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Buchvorstellung im Newsletter der Nepalhilfe

18.12.2010: Kurz vor Weihnachten wurde unser Buch nun auch im Newsletter der Nepalhilfe vorgestellt. Mehr unter „Was die Presse schreibt”

Tibet-Diavortrag

28.10.2010: Dieter Glogowski kommt mit seiner brandneuen Mulitvisionsshow am 16.11.2010 um 20.00 Uhr in die Aula des Gymnasiums nach Beilngries!

Buchvorstellung in SZ

31.5.2010: Es ist wohl nichts selbstverständliches, wenn ein Buch in der Süddeutschen Zeitung vorgestellt wird....
Mehr unter Was die Presse schreibt!

Buchvorstellung in Alpinwelt

23.05.2010: Unser Buch wurde nun auch in der Alpinwelt, dem Magazin des DAV München-Oberland, vorgestellt. Vielen Dank!
Mehr unter "Was die Presse schreibt".

Buchpräsentation

Auf diesen Tag haben wir über ein Jahr lang hingearbeitet! Jetzt war er da, und wir waren doch etwas nervös, ob die Schlossberghalle in Peiting voll werden würde. Als wir eine viertel Stunde vor 14 Uhr den Saal betraten, waren die meisten Stühle noch leer. Jochen Rohrmoser, der Cheforganisator der Veranstaltung, war noch fleißig am werkeln, startete PC und Beamer und hängte eine Nepalfahne an die Wand. Einen Tag vorher hatte er schon den Raum bestuhlt.

 Und dann kamen sie auch schon. Viele Hände mussten geschüttelt werden: Die Nepalhilfe aus Beilngries war mit vier Vorstandsmitgliedern gekommen; die Bergsteigerasse Franz Martin, Sigi und Gaby Hupfauer gaben uns die Ehre; Peitings Bürgermeister Michael Asam testete noch schnell das Mikrofon und forderte die Gäste auf, sich doch gleich am Kaffee- und Kuchenbüffet zu bedienen; Familie Dacher mit Fini Dacher und Sohn Roger nahmen am Ehrentisch platz, so wie auch der DAV-Vizepräsident Ulrich Kühnl und die örtliche DAV-Prominenz; die Lehrer und Schüler der HS Peiting bereiteten sich für den Kuchen- und Bücherverkauf vor; und das Ehepaar Zimmert vervollständigte noch ihre Verkaufsausstellung zugunsten der Nepalhilfe. Und ehe man sich versah, war der Saal tatsächlich voll geworden.

Schließlich konnte der Bürgermeister die Benefizveranstaltung eröffnen. Nach einem kleinen Begrüßungsmarathon startete Jochen Rohrmoser den Film „Der Handstreich am K2“, bei dem man beobachten konnte, wie sich Michl Dacher schnaufend den Berg hinaufquälte und den einen oder anderen lockeren Spruch von sich gab: „Ordentlicher Ausflug war des…“. Schon sehr  gespannt waren wir auf die Rede von Herrn Kühnl, der zwar in der Funktion des Vize-Präsidenten sprach, aber seine berufliche Vergangenheit als Mitarbeiter der Lechwerke nicht gänzlich außen vor lies. So entschuldigte er sich im Namen der LEW für das Verhalten des Energieversorgers gegenüber dem erfolgreichsten deutschen Höhenbergsteiger des letzten Jahrhunderts. „Heute würde man sich glücklich schätzen, so einen Mitarbeiter in der Firma zu haben und ihm alle erdenkliche Unterstützung für seine Expeditionen zukommen lassen.“ Damals, vor nun bereits über zwanzig Jahren jedoch, habe Michl Dacher aus Frust schließlich selbst gekündigt. Der Drang, die höchsten Berge der Erde zu besteigen, war einfach zu groß gewesen. So versuchte er bis zu seinem frühen Tod mit Hilfe von Sponsoren weiter seiner Leidenschaft nachzugehen.

Danach sprach Michael Rebele für die Nepalhilfe Beilngries. Michl Dacher sei der erste prominente Bergsteiger gewesen, der nach Beilngries kam, um dort seinen Diavortrag über die K2-Expedition von 1979 zu zeigen. Durch diese Verbindung entstand eine enge  Freundschaft, die schließlich zu Patenschaft der ersten durch die Nepalhilfe realisierte Schule führte. Einen kleinen Überfall wagten wir, als wir Sigi Hupfauer baten, ein paar Worte über seine gemeinsamen Expeditionen mit Michl Dacher zu sprechen. Er machte noch einmal deutlich, dass die Besteigung eines Achttausenders kein Spaziergang ist, erzählte aber auch so manche Anekdote.

Schließlich konnten wir mit Hilfe des Beamers unser Werk vorstellen. In einem Schnelldurchlauf, der als Appetitmacher gedacht war, erklärten wir den Buchaufbau und zeigten etliche der schönen Bilder, die wir von allerlei hilfreichen Menschen erhalten hatten. Danach war es Zeit, all denen erste Exemplare zu überreichen, die uns auf irgendeine Art und Weise unterstützt hatten. Damit dankten wir der Familie Dacher, Jochen Rohrmoser und Michael Asam, den Bergsteigern Franz Martin und Sigi Hupfauer, Ulrich Kühnl (DAV-Vizepräsident), Franz Gruber, Ludwig Herwig und Heinz Buchmeier (DAV-Sektion Peiting) sowie  Peter Ostenrieder, der sich um das Scannen der Dias von der K2-Expedition gekümmert hatte.

Danach begann der Run auf den Büchertisch. Anfangs irritiert waren wir, als plötzlich wildfremde Menschen vor uns standen und uns ein Exemplar von „Reiß mer’n nieder“ unter die Nase hielten. Die wollten doch glatt, dass wir signieren (die Wünsche haben wir dann natürlich gerne erfüllt). Die Reporterin von den Schongauer Nachrichten interviewte dann auch noch Gregor, der viele lustige Dinge über Achttausender, nicht existierende Schwiegerväter und Theaterstücke erzählte. Auch zum Abschied mussten noch einmal viele Hände geschüttelt werden. Viele dankten uns, dass es endlich ein Buch über Michl Dacher gibt und sparten auch nicht mit Lob. Auch Fini Dacher war nicht auf uns sauer, dass aus der unsrpünglich geplanten Broschüre nun doch ein Buch mit 168 Seiten geworden ist. Damit ging eine rundum gelungene Veranstaltung zu Ende. Bleibt nur noch zu hoffen, dass wir die Druckkosten wieder hereinholen, um dann auch die Michl-Dacher-Schule in Nepal unterstützen zu können.

Ein paar Eindrücke


Der liebevoll dekorierte Tisch im Bühnenbereich


Erleichterung bei Familie Dacher


Sigi Hupfauer signiert fleißig unser Buch.


Gregor Herler gibt sein allererstes Interview – und erzählt mancherlei Geschichte ...


Die Nepalhilfe Zimmert aus Peiting


Die fleißigen Bücherverkäuferinnen und Verkäufer von der HS Peiting